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Die ersten Anwendungsfälle entstehen jetzt.
OPENURBANAPPS

Nachnutzbare Anwendungsfälle für CIVITAS/CORE

OPEN / URBAN / APPSDas EfA-Prinzip für CIVITAS/CORE-Anwendungsfälle.

Wir entwickeln eine Sammlung nachnutzbarer kommunaler Anwendungsfälle für CIVITAS/CORE 2: installieren und integrieren statt komplett neu zu bauen.

Zwei Rathäuser. Im linken sind sechs Fenster erleuchtet, im rechten erst zwei — dazwischen wandert ein Paket.

Unser Ziel mit dem OPEN / URBAN / APPS Katalog

CIVITAS/CORE Version 2 steht in Kürze als stabile Live-Version bereit und ermöglicht die modellgetriebene Umsetzung von Anwendungsfällen. Die Nachnutzung dieser Lösungen so einfach wie möglich zu machen, ist unser Ziel.

  • Auffinden & Bereitstellen

    Praxiserprobte Anwendungsfälle schnell entdecken

  • Testen & Installieren

    Unkompliziert ausprobieren und aufsetzen

  • Anpassen & Integrieren

    Nahtlos in die eigene Infrastruktur einbinden

Demo-Video · 1 Minute · mit Demo-Daten

Einen Anwendungsfall finden und installieren

Hinweis: Das Video zeigt ein Mockup (Klickdummy) zur Veranschaulichung des Ziel-Workflows. Der aktuelle Prototyp setzt den technischen Kern um und befindet sich im aktiven Aufbau.

Das Fundament: CIVITAS/CORE

Was ist eine urbane Datenplattform? Was ist CIVITAS/CORE?

Eine urbane Datenplattform ist der Ort, an dem die Daten einer Kommune zusammenlaufen — aus Sensoren, Fachverfahren und Registern. Statt über einzelne Programme verteilt zu sein, liegen sie dort an einem Ort, in einheitlicher Form und mit geklärten Zugriffsrechten.

CIVITAS/CORE ist der offene Kern einer solchen Plattform, entwickelt im Verein CIVITAS/CONNECT. Zur Plattform ↗

Sie haben noch kein CIVITAS/CORE? Dann ist das hier der Grund, warum sich der Einstieg lohnt: Sie fangen nicht bei null an, sondern können direkt auf strukturierten Vorlagen und vordefinierten Anwendungsfällen aufbauen.

Erste Anwendungsfälle in der Sammlung

Diese Anwendungsfälle sind als Pakete definiert und würden im OpenUrbanApps-Addon Ihrer CIVITAS/CORE-Instanz auffindbar und installierbar sein. Weitere Anwendungsfälle und vor allem aus der kommunalen Praxis stammende Anwendungsfälle sollen folgen.

VerkehrMobilität

Verkehrszählung

Von: Open Urban Apps

Zählstellen-Rohformat, normalisiertes Zielformat, MQTT-Quelle, Mapping, Pipeline und PostGIS-Senke.

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UmweltLuftqualität

Luftqualität (SensorThings)

Von: Open Urban Apps

Rohformat der Luftqualitäts-Stationen, SensorThings-Zielformat, MQTT-Quelle, Mapping, Pipeline und FROST-Senke.

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BaumkatasterStadtgruen

Kiez-Baumkataster

Von: Open Urban Apps

Baumkataster aus einer Fachverfahrens-Datenbank: SQL-Quelle mit Cron-Abruf, Geometrie-Mapping und PostGIS-Senke für den Karten-Layer.

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Was technisch in einem Lösungspaket steckt

Die fünf zentralen Modell-Bestandteile von CIVITAS/CORE v2: Datenmodell, Quelle, Mapping, Pipeline, Senke
  1. Datenmodell

    Die einheitliche Datenstruktur (z. B. für Zählstellen, Sensoren oder Baumkataster) – damit alle Kommunen dieselbe Datensprache sprechen.

  2. Datenquelle

    Woher die Daten kommen (aktuell unterstützt: MQTT-Streams und SQL-Datenbanken) – inklusive Konfiguration für den Demo-Daten-Generator zum sofortigen Testen.

  3. Mapping

    Die automatisierte Übersetzung vom Quellformat in das einheitliche Datenmodell – genau die Arbeit, die sonst jede Kommune neu erfinden müsste.

  4. Pipeline

    Der automatisierte Ablauf, über den Daten fortlaufend verarbeitet und transportiert werden – statt manueller Imports von Hand.

  5. Senke (Zielsystem)

    Wo aufbereitete Daten bereitstehen und genutzt werden können: via API-Schnittstelle, Kartenansicht oder Dashboards.

  6. Ausblick: Das Paketformat wird schrittweise erweitert. Künftig werden Lösungspakete auch weitere Artefakte wie Abhängigkeiten zu Addons, API-Definitionen sowie vorgefertigte Dashboards ausliefern.

Auswählen. Installieren. Direkt testen.

Anwendungsfälle direkt auf der Plattform ausprobieren – dank integrierter Demo-Daten, noch bevor echte Datenquellen (wie Sensoren oder Fachverfahren) angebunden sind.

  1. 01

    Auswählen

    In der Sammlung nach Thema suchen – Mobilität, Umwelt, Grünflächen. Jeder Eintrag nennt Inhalt, Lizenz und CORE-Version.

  2. 02

    Installieren & Prototypen

    Kein monatelanges Entwicklungsprojekt für die erste Demo: Sie installieren in Minuten ein funktionsfähiges Datenprojekt mit Testdaten. Erst auf dieser Grundlage entscheiden Sie realistisch über Hardwarebeschaffung und Fachanbindungen.

  3. 03

    Daten fließen

    Zuerst mit Demo-Daten: einsetzen, der Amtsleitung zeigen — und erst nach der Zusage die echten Datenquellen anschließen.

Sofort lauffähig ohne eigene Hardware

Ausprobieren in wenigen Minuten – mit dem Demo-Daten-Generator

Ein Anwendungsfall ohne Daten ist nur eine leere Hülle. Damit Sie Lösungen für Sensordaten (z. B. Verkehrszählung oder Luftqualität) sofort testen können, wird es einen Daten-Simulator geben, mit welchem auf Knopfdruck plausible Messwert-Ströme mit realistischen Tagesverläufen simuliert werden können.

Der Vorteil: Sie können die funktionierende Lösung der Amtsleitung oder Politik demonstrieren – bevor die ersten echten Sensoren beschafft oder montiert sind.

Alles läuft in Ihrer eigenen Instanz. Sie behalten die volle Kontrolle über Daten und Systeme.

Pilot-Kommunen & Partner gesucht

Dieses Vorhaben lebt vom direkten Austausch mit Kommunen, Betreibern und IT-Dienstleistern.

Sie nutzen CIVITAS/CORE bereits?

Teilen Sie Ihre Praxiserfahrung: Wenn bei Ihnen bereits eine Lösung läuft oder entsteht, lernen wir gerne von Ihrem Praxiseinsatz und nehmen sie als Paket in die Sammlung auf – damit auch andere Kommunen davon profitieren.

Bedarfe & Feedback zurückmelden

Welche Anwendungsfälle würden Sie sich wünschen? Ihre Rückmeldung hilft uns bei der Priorisierung der nächsten Pakete in der Sammlung.

Sprechen Sie uns an:kontakt@openurbanapps.org

Wichtige Fragen und Antworten

Details zu Schnittstellen, Kuratierung, Open-Source-Standards und Beitragsmöglichkeiten.

Fragen & Antworten zur Nutzung

Technische Einschränkungen, Kuratierungsstufen, Zukunftsfähigkeit & eigene Beiträge
  1. Welche Datenquellen und Schnittstellen werden aktuell unterstützt?

    Ehrlicher Entwicklungsstand: Als Prototyp konzentriert sich das Vorhaben aktuell auf MQTT / SensorThings API sowie SQL-Datenbanken (z. B. PostGIS). Weitere Datenquellen wie klassische REST-Schnittstellen sind in Planung, aber derzeit noch nicht verfügbar.

  2. Wie soll die Kuratierung in der Sammlung funktionieren?

    Die Sammlung befindet sich im Aufbau: Geplant sind transparente Kuratierungsstufen (z. B. Verifiziert, Community, Experimentell). Sie sollen bei der Einordnung helfen, ohne als Zugangshürde zu wirken – die Sammlung bleibt offen für Beiträge aller Kommunen.

  3. Wie zukunftssicher und herstellerunabhängig ist die Nutzung?

    Vollständige Anbieterunabhängigkeit: Das Paketformat ist so konzipiert, dass installierte Lösungen eigenständig in Ihrer eigenen Infrastruktur weiterlaufen. Der Sammlungs-Index liegt als offenes Git-Repository vor, um Lock-in oder Abhängigkeiten von einzelnen Betreibern auszuschließen.

  4. Können Kommunen, Stadtwerke oder Entwickler eigene Pakete einbringen?

    Ja, das ist das Ziel! Die Sammlung ist offen für alle Akteure im kommunalen Raum. Sobald das Paketformat voll einsatzbereit ist, können praxiserprobte Lösungen unkompliziert per Git-Pull-Request beigesteuert werden.

  5. Werden Plattform-Erweiterungen (Add-ons) und Dashboard- und UI-Konfigurationen unterstützt?

    Generische Add-ons (z. B. NodeRed, MinIO, Supabase) sind bereits in der Sammlung gelistet und erzeugen per Klick einen Pull Request für Ihr Deployment-Repository. Künftig werden Lösungspakete auch spezifische Artefakte wie Superset-Dashboards, APISIX-Routen oder Masterportal-UI-Konfigurationen direkt mit ausliefern.

Über das Vorhaben

Roadmap

  1. Konzept

    Exploration und erste Versuche.

    Was ein Lösungspaket ist, wie die Sammlung aufgebaut wird und auf welchem Weg installiert wird.

  2. Prototyphier stehen wir

    Lauffähiges Testsystem.

    Der Kern ist als Prototyp erprobt: Pakete lassen sich beschreiben, darstellen und mit Demo-Daten testen. Aktuell arbeiten wir an der Stabilisierung und der Einbindung erster echter Kommunal-Anwendungsfälle.

  3. Produktiv verfügbar

    Pakete aus dem laufenden Betrieb.

    Lösungspakete, die Betreiber aus ihrem eigenen Betrieb beisteuern, und ein Veröffentlichungsweg, den ein Herausgeber ohne uns gehen kann.

  4. Integration in CIVITAS/CORE

    Teil der Plattform, kein eigenes Vorhaben mehr.

    Die Sammlung steht dann nicht mehr neben CIVITAS/CORE, sondern gehört dazu mit demselben Betrieb, denselben Rollen und derselben Pflege.

Über uns

Ein Open-Source-Vorhaben entwickelt von Ewa Flis und Daniel Spaude (SoftwareentwicklerInnen).

In Kooperation mit CIVITAS/CONNECT e.V. · gefördert vom Prototype Fund · Quellcode offen auf GitHub